Damen I

 

In der Saison 2017/2018 spielt unsere Damen I wieder in der REGIONALLIGA.

 


 

Zu Beginn der Saison 2016/17 saßen 15 Spielerinnen auf dem Hallenboden und sollten sich überlegen, welche Ziele sie für die kommende Saison haben. Nach anfänglicher Zurückhaltung wurde klar, „eigentlich wollen wir oben mitspielen.“ Keiner der Spielerinnen der Regionalligamannschaft konnte ahnen, dass die Saison einige Überraschungen für uns parat hatte. Dass wir mit 15 Spielerinnen in die Saison gestartet sind, während der Saison aber nur vier bis neun einsatzfähige Spielerinnen zur Verfügung hatten, zeigt, wie unvorhersehbar das letzte Jahr verlief.

Schon vor dem ersten Spieltag musste Melle wegen ihrer Knieprobleme die Saison beenden. Im November verletzte sich Linda (Kreuzbandriss). Das war zunächst ein herber Verlust für die Mannschaft, da Linda immer große Präsenz in Angriff und Block gezeigt hatte. Interessanterweise schlossen die Mittelblocker sofort die Lücke. Anja und Laura übernahmen die Verantwortung in der Blockabwehr und holten wichtige Punkte bzw. entlasteten unsere Außenangreifer durch ständiges Anlaufen. Auch unsere Nachwuchsspielerin Dörthe musste Lindas Ausfall kompensieren. Wie schnell sich junge Spielerinnen entwickeln, lässt sich bei Dörthe besonders gut erkennen. Innerhalb einer Saison hat sie den Sprung von der Bezirksliga zur Startaufstellung in der Regionalliga geschafft.

Nicht weniger Probleme hatten wir auf anderen Positionen. In der Winterpause mussten zwei unserer Spielerinnen plötzlich ins Krankenhaus und schieden für die komplette Rückrunde aus. Darunter unsere Zuspielerin Alina. Da Johanna zu diesem Zeitpunkt auch nicht spielfähig war, hätte unsere zweite Nachwuchskraft Marie in der Rückrunde die Mannschaft führen müssen. Das wäre allerdings eine große Verantwortung gewesen für eine Spielerin, die erst seit einem Jahr auf der Zuspielerposition trainiert. Dass Johannas Schwester Bärbel, eine ehemalige Zweitligaspielerin, zu dieser Zeit zu uns stieß, „um einfach nur ein bisschen zu trainieren“, kann nur als glückliche Schicksalsfügung bezeichnet werden. Nach kurzer Zeit hatten sich die Angreifer an die neue Führungsspielerin und an die neue Dynamik gewöhnt. Neben dem tollen Zusammenhalt in der Gruppe ist es aber sicherlich Bärbels Spielerqualität und Erfahrung zu verdanken, dass wir in der Rückrunde weiter erfolgreich spielten.

Dass wir Sarah ebenfalls im Angriff ersetzen mussten und Leonie sich auch einen Kreuzbandriss zuzog, erschwerte unsere Situation vehement.

Schaut man sich die Liste der Verletzten an, würden weder Spielerinnen noch Trainer an den gesteckten Saisonzielen festhalten. Umso bemerkenswerter ist, dass wir bis kurz vor Ende der Saison um Platz 3 der Regionalliga mitspielten. Jeder Ausfall wurde von den verbliebenen Spielerinnen kompensiert. Laura ließ sich sofort auf die neue Position ein und bildete mit Nici, Maren und Lisa eine Konstante in der Annahme. Die gesamte Mannschaft spielte deutlich stabiler als in der letzten Saison. Lisa hat sich als Mannschaftsführerin und wichtigste Punktesammlerin besonders verdient gemacht.

Ich bin sehr stolz, dass die Damen auf jede Situationsveränderung souverän reagierten, Charakter und taktische Flexibilität zeigten. Aber vor allem freut es mich, dass sie immer als Mannschaft auftraten. Nie hat der Leitsatz „Ein Team ist mehr als die Summe ihrer Spieler“ besser gepasst, als zu der Leistung der Mädchen in der letzten Saison.

Leider müssen wir auch zu Beginn der kommenden Saison auf Sarah und einige verletze Spielerinnen verzichten. Es ist schön zu sehen, dass Linda, Leonie und Alina langsam wieder in das Training einsteigen und  wir hoffen, dass sie bis zur Rückrunde wieder vollständig gesund sind und wir in den letzten Spielen der Saison wieder eine voll besetzte Ersatzbank haben. Das Saisonziel bis dahin ist allerdings klar: flexibel bleiben und als funktionierende Mannschaft spielen.



 

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