Damen I

 

Nach dem Klassenerhalt spielt unsere Damen I in der Saison 2016/2017 wieder in der REGIONALLIGA.

 


oben v.l.n.r.: Anja Schoofs, Melanie Verheyen, Lisa Harmsen, Leonie Schepers, Maren Herbe, Linda Backus, Nicole Gey

unten v.l.n.r.: Laura Kanders, Alina Verheyen, Johanna Gastens, Sarah Arians, Laura Höing, Marie Müser, Dörthe Kallweit

(es fehlen: die Co-Trainer Thore Carsten und Wilfried van Meegen sowie Trainer Thomas Cöhnen)

 

 

VCE Geldern - Ein Verein - Eine Familie

 

Eine Familie besteht aus Menschen, denen man bedingungslos vertraut, deren Unterstützung man sich sicher sein kann und die das Beste aus Einem zum Vorschein bringen. Diese Attribute treffen sicher auch auf die Sportfamilie der Volleyballerinnen des VC Eintracht Geldern zu.

Wenn wir zurückblicken, dann ist festzustellen, dass die 1. Damenmannschaft vor einigen Jahren noch in der Verbandsliga spielte. Einige der Spielerinnen waren schon damals Teil dieser Mannschaft und konnten dank ihrer Spiel- und Führungsqualitäten zu dem diesjährigen, erfolgreichen Klassenerhalt in der Regionalliga beitragen. Eine solche Erfolgsgeschichte hat viele Faktoren, die ineinander greifen müssen, um zu funktionieren. Zunächst bedarf es Spielerinnen, die arbeiten wollen, die sich untereinander gut verstehen und sich in der gesamten Vereinsfamilie wohl- und verstanden fühlen. Man darf es als großes Glück verstehen, auf genau diese Konstellation von jungen, talentierten Spielerinnen zu treffen und über einen langen Zeitraum mit ihnen arbeiten zu dürfen. Die Bereitschaft, sich drei Abende pro Woche in der Halle fordern und an sich arbeiten zu wollen, ist genauso wichtig, wie die Teamfähigkeit (hier besonders der Respekt und die Wertschätzung vor der Leistung der eigenen Mitspielerinnen, aber auch die Fähigkeit und Bereitschaft den Erfolg der Mannschaft vor die eigenen Bedürfnisse zu stellen, sind besondere Eigenschaften, die diese Mannschaft ausmachen). Aber die VCE-Familie ist größer, als nur die Mannschaften. Ein Sportwart, der Spielerinnen und Trainern den Rücken frei hält und dabei selbst auch noch eine Mannschaft trainiert. Ebenso wichtig ist ein Vorstand, der sich mit Leidenschaft und Hingabe dem Verein widmet und sich, mit schon fast elterlicher Fürsorge, um die Spielerinnen und Trainer kümmert. Nicht zu vergessen sind natürlich die Eltern, Geschwister und Freunde der Spielerinnen, die mit großem Engagement für diese familiäre Atmosphäre und die ganz besonderen, gemeinschaftlichen Momente sorgen. Alle Mitwirkenden haben große Anteile an der erfolgreichen Arbeit beim VCE Geldern. Als weiteren Punkt lässt sich aber auch die Trainerarbeit nennen. Neben Trainern und Eltern kümmern sich Spielerinnen der ersten Damenmannschaft kompetent und mit Begeisterung um die ganz Kleinen und zukünftigen Erben ihrer Positionen in der ersten Damenmannschaft. Das Trainerteam der 4. bis 1. Mannschaft versteht es ein durchlässiges System zu schaffen, in dem die nächsten Talente schon auf ihre Einsätze in höheren Mannschaften warten. Dieser Weg, sollte er konstant weitergeführt werden, macht den VCE Geldern zu einem außergewöhnlichen Verein und es erfüllt mich mit großem Glück, Teil dieser Familie zu sein.

Auch für die erste Damenmannschaft heißt es, diesen Weg weiter zu gehen und mit der VCE-Familie weiter durch ganz NRW zu fahren. Das erste Jahr in der Regionalliga liegt hinter den Spielerinnen und Trainern der Damen I. Zu Beginn waren sich alle einig, dass das Motto der kommenden Saison „Ungewissheit“ laute. Umso schöner war die Erkenntnis, dass wir spielerisch in allen Bereichen mit unseren Gegnern mithalten konnten. Die Ungewissheit bezog sich nicht nur auf die Spielstärke unserer Gegner, sondern auch auf unsere eigene. Spiele gegen Lüdinghausen, Ostbevern und Detmold konnten souverän gewonnen werden. Variable Taktik, großes Durchsetzungsvermögen im Angriff, aber auch solide Annahme- und Abwehrleistungen ließen die Vermutung zu, dass wir auch um die Plätze 1-3 hätten mitspielen können. Allerdings zeigten unsere Damen auch ein anderes Gesicht: Spiele gegen Herne, Olpe oder Köln waren eher geprägt von fehlerhaften Aktionen und teilweise vermissendem Siegeswillen. Dass dieser Siegeswille aber in den Spielerinnen steckt, konnte man gut anhand knapper Spielergebnisse erkennen. Ob nun Sätze mit 39:37, oder Fünfsatzspiele mit 18:16 im letzten Satz, alle knappen Spiele wurden in der letzten Saison gewonnen. Das zeugt von einer großen mentalen Stärke und dem großen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Als Zielperspektive sollten wir allerdings versuchen, die Nerven von Spielerinnen, Trainern und Zuschauern nicht noch häufiger zu beanspruchen.

Für das erste Jahr in der Regionalliga sind Spielerinnen und Trainerteam mit dem 6. Platz äußerst zufrieden und wir sind uns sicher, dass wir mit der notwendigen Konstanz im nächsten Jahr weiterhin Bestandteil der Liga bleiben können. Über die große Unterstützung in der letzten Saison haben wir uns sehr gefreut und hoffen, euch auch in der nächsten Saison im Bollwerk begrüßen zu dürfen! Wir alle sind glücklich, die VCE-Familie auch weiterhin in der Regionalliga vertreten zu dürfen.

 

Thomas Cöhnen

 

 

 

 



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