Spielberichte - Damen I

>> Über die gesamte Saison findest Du hier die Berichte von den Spieltagen unserer Damen I.

 

9. Spieltag: Sa. 24.11.2018, 17:30 Uhr, TH Am Bollwerk, Pariser Bahn 3, 47608 Geldern

VCE behält die Oberhand

Das mit Spannung erwartete Duell gegen den direkten Verfolger aus Herten konnte die erste Damenmannschaft des VC Eintracht Geldern am Samstag mit vielen Zuschauern und geräuschvoller Kulisse für sich entscheiden. Somit bleiben die Geldernerinnen weiterhin Zuhause ungeschlagen und belegen nun den dritten Platz in der Tabelle der Regionalliga West.

Trainer Bertram nach der Partie: Das Spiel gegen Herten ist natürlich für jedes Team etwas besonderes. Beide Fanlager haben dem Spiel einen würdigen Rahmen verliehen und wir haben es geschafft, diese Stimmung aufzusaugen und zu nutzen. Allen voran unsere Mittelblocker haben im Angriff für viele Punkte gesorgt und den Gegner vor eine schwere Aufgabe gestellt. Auch haben wir es geschafft unser druckvolles Aufschlagspiel durchzubringen. Aber am wichtigsten war, dass wir eine überragende Teamleistung gezeigt haben und jede Spielerin bereit war 200% zu geben. Damit können wir sehr zufrieden sein.

Im ersten Satz schenkten sich beide Teams nichts, die Ballwechsel gestalteten sich ausgeglichen. Die Damen I setzte sich kämpferisch zu Beginn bis zum 4:1 ab. Jedoch gelang es dem TuS Herten, die starken Aufschläge des VCE sicher anzunehmen und schnell bis zum 7:7 heranzukommen. Mit starker Blockarbeit des TuS und aufgrund einiger Fehler der Drachenstädterinnen konnte die Mannschaft aus dem Kreis Recklinghausen einen zwei Punktevorsprung zur Mitte des Satzes halten. Beim Stand von 15:18 nahm der Gelderner Trainer seine erste Auszeit. Mit neuen Angriffskombinationen gelang es dem VCE dann, den Gegner wieder unter Druck zusetzten, so dass beim 20:20 der TuS Trainer zu seiner ersten Auszeit gezwungen wurde. Durch sehr gute Aufschläge von Laura Dickmanns und einer starken Blockarbeit von Anja Schoofs ging die erste Damenmannschaft dann in Führung und gewann den ersten Satz schließlich durch einen Aufschlagfehler der Gäste 25:23.

Die Geldernerinnen starteten in der gleichen Aufstellung in den zweiten Durchlauf, der ebenfalls sehr ausgeglichen verlief. Zuerst konnte sich das Team aus Herten etwas absetzten, doch durch gute Angriffsbälle über die Mitte und viele direkte Blockpunkte blieb der VCE an ihren Gegnerinnen dran. Die Mannschaften spielten auf Augenhöhe bis zum Stand 14:14. Der Heimmannschaft gelang es dann, sich einen Vorsprung durch gut kombinierte Angriffsbälle und starke Aufschläge zu erarbeiten. Beim Stand von 15:17 nahm der gegnerische Trainer bereits seine zweite und somit letzte Auszeit. Das Team aus Geldern ließ sich nicht beeindrucken und baute die Führung weiter aus. Zum 25:19 Sieg brachte Laura Dickmanns die Damen I durch eine meisterliche Aufschlagserie.

Im dritten Durchgang starteten die Drachenstädterinnen fulminant und setzten sich schnell mit 6:0 ab. Dieser Vorsprung ließ die Spielerinnen aus Geldern jedoch nachlässig werden, so dass die Hertener mit guten Angriffsbällen zunächst den  Ausgleich herstellten und dann sogar bis zum  Stand von 9:11 in Führung gehen konnten. Nach einer erneuten Auszeit fingen sich die Damen vom Niederrhein wieder und griffen ihrerseits stark an. Besonders viele Punkte gelangen in diesem Satz über den Mittelangriff und die erneut starken Aufschläge, die die Hertener Abwehr immer wieder ausspielen konnten. Außerdem verhalf der gut gesetzte Block dem VCE, die Führung weiter auszubauen. Die für den letzten Punkt eingewechselte Patricia Primus konnte durch einen Angriffsball den Gewinn des dritten  Satzes 25:16 und somit die nächsten drei Punkte für das Gelderner Team einholen.

VCE Damen I:

Anja Schoofs, Nicole Gey, Marie Müser, Laura Dickmanns, Lisa Harmsen, Anastasia Djurdjevic, Laura Höing, Alina Verheyen, Leonie Mülders, Leonie Bock, Patricia Primus, Dörthe Kallweit

von: Dörthe Kallweit

 

8. Spieltag: Sa. 17.11.2018, 19:30 Uhr, Phoenix-Gymnasium, Seekante 12, 44263 Dortmund

VCE Damen verpassen zweiten Platz

Am vergangenen Samstag reiste die erste Damenmannschaft des VC Eintracht Geldern zum TV Hörde nach Dortmund. Mit der Unterstützung vieler Gelderner Zuschauer sowie dem treuesten Fan, dem mit einer lautstarken Fußhupe ausgestatteten 94 jährigen - genannt „Hupen-Opi“ -, traten sie zum Spiel um Platz zwei gegen die derzeit in der Tabelle direkt vor ihnen rangierenden Gegnerinnen aus Dortmund an. Da Mittelangreiferin Anja Schoofs, Libera Nicole Gey und Außenangreiferin Leonie Mülders nicht mit auf dem Feld stehen konnten, war Trainer Steffen Bertram zu Umstellungen gezwungen.

Der VCE erwischte einen Blitzstart in den ersten Durchlauf, durch gute Aufschläge von Laura Dickmanns setzte sich das VCE Team sofort bis zum Stand 0:4 ab. Die Heimmannschaft konnte jedoch schnell aufschließen und selbst die Führung übernehmen. Durch druckvolle Aufschläge und einer starken Blockarbeit gelang es wiederum den Geldernerinnen, sich Mitte des Satzes heran zu kämpfen, selbst einen Vorsprung zu erarbeiten und somit die TV Trainerin zu ihrer ersten Auszeit zu zwingen. Es folgten gute Angriffsbälle der Eintracht, so dass diese bis zum Spielstand von 20:16 in Führung blieb. Doch die Hörder Mannschaft gab nicht auf, erzwang Fehler beim VCE und zog erneut an den Geldernerinnen vorbei. Durch einen starken Block der großen Dortmunder Spielerinnen gewann der TV schließlich den ersten Satz 25:22.

Den Gastgeberinnen gelang es souverän in den zweiten Satz zu starten, hingegen zeigte der VCE Unsicherheiten in der Annahme. Trainer Steffen Bertram nahm in der ersten Hälfte des Satzes gleich beide möglichen Auszeiten, die allerdings ohne Erfolg blieben. Die Zahl der Annahme- und Angriffsfehler bei den Geldernerinnen blieb hoch und schnell gelang es den TV Damen bis zu einem Stand von 17:10 in Führung zu gehen. Nach guten Zuspielen von Stellerin Alina Verheyen kam die Damen I mit starken Angriffen noch bis zum Stand 21:17 heran. Über den Satz verteilt leistete sich das VCE Team allerdings sieben Aufschlagfehler, die der Mannschaft aus Dortmund zum Sieg des zweiten Durchlaufes verhalfen (25:18).

Mit der Einwechselung von Marie Müser zu Beginn des dritten Satzes auf der Zuspielposition versuchte der Gelderner Trainer die Partie noch zu drehen, doch diese Umstellung blieb ohne Erfolg. Zunächst schlugen die Drachenstädterinnen wieder verbessert auf und der Satz gestaltete sich ausgeglichen. Im weiteren Spielverlauf konnte das körperlich mit großen Spielerinnen besetzte Team aus Hörde mit gelungenen Angriffsbällen die Gelderner Annahme stark unter Druck setzen und sich somit einen Vorsprung erarbeiten. Beim Stand von 16:13 versuchte Bertram mit der zweiten Auszeit seine Spielerinnen noch einmal zu fokussieren. Es folgten lang umkämpfte Ballwechsel, doch die Niederrheinerinnen konnten den Anschluss nicht mehr halten und verloren schließlich auch den dritten Satz mit 25:15.

Der TV Hörde hat in diesem Spiel wieder seine Heimstärke bewiesen, denn die Mannschaft ist in dieser Spielrunde zu Hause ohne Satzverlust ungeschlagen geblieben und hat somit den zweiten Tabellenplatz für sich behauptet. Der VCE steht nun an vierter Stelle mit 13 gewonnenen Punkten aus sieben Spielbegegnungen.

Trainer Steffen Bertram formuliert zusammenfassend nach der Partie: Hörde hat sich wie ein Aufstiegsaspirant präsentiert und wir hätten eine überragende Leistung zeigen müssen. Dies ist uns leider nur bis zur Mitte des ersten Satzes gelungen. Es fehlte Durchschlagskraft im Angriff und Handlungshöhe im Block. Hier hatte Hörde gefühlt einen Größenvorteil von 10 cm pro Spielerin. Diese Niederlage wirft uns aber nicht um. Wir stehen noch immer über dem anvisierten Saisonziel und richten nun unseren Fokus auf den Tabellennachbarn aus Herten.

VCE Damen I:

Marie Müser, Laura Dickmanns, Lisa Harmsen, Anastasia Djurdjevic, Laura Höing, Alina Verheyen, Leonie Bock, Patricia Primus, Katrin Baumann, Dörthe Kallweit

von: Dörthe Kallweit

 

7. Spieltag: Sa. 03.11.2018, 17:30 Uhr, TH Am Bollwerk, Pariser Bahn 3, 47608 Geldern

VCE wahrt Anschluss an die Tabellenspitze

In einer auf Augenhöhe geführten Partie behielten die Damen I des Volleyballclubs Eintracht Geldern gegen den SC Grün-Weiß Paderborn mit 3:1 (25:23, 21:25, 25:17, 25:22) die Oberhand.

Es war die erwartet spannende Begegnung zweier Teams in der Damen-Volleyball-Regionalliga West, die als Dritt- und Viertplatzierte der Tabelle gegeneinander anzutreten hatten. In wiederholt veränderter Besetzung lief der heimische VCE am Samstag in der Sporthalle Am Bollwerk auf. Als etablierte Stammkraft stand Außenangreiferin und Spielführerin Lisa Harmsen wieder zur Verfügung, Marie Müser wurde als Zuspielerin und Anastasia Djurdjevic als Libera aufgestellt. Auf der für sie ungewohnten Position im Mittelangriff agierte Leonie Mülders. Ergänzt wurde der Kader durch zwei vielversprechende Talente aus dem dritten VCE-Damenteam.

Der erste Durchgang wurde durch sehenswerte Außenangriffe und aktive Blockarbeit beider Teams geprägt, so dass sich bis zum Spielstand von 15:15 kein eindeutiger Favorit abzeichnete. Diagonalangreiferin Alina Verheyen und ein als Finte gespielter Ball von Zuspielerin Marie Müser düpierten die Paderborner Abwehr und führten zunächst zu einem Punktevorteil für den VCE, der bei 19:19 durch die Gäste wieder egalisiert werden konnte.

Zur Satzentscheidung schlug Lisa Harmsen auf und konnte mit ihren platzierten Hereingaben Annahme- und Technikfehler in der Paderborner Abwehrreihe provozieren. Trotzdem gelang es erneut den Gästen noch bis auf 24:23 aufzuschließen, bevor Laura Dickmans mit einem diagonal geschlagenen Außenangriff für den fehlenden Punkt zum Satzgewinn des VCE sorgte.

Bis zu einem Spielstand von 10:10 hat sich auch im zweiten Satz keines der beiden Teams entscheidende Vorteile verschaffen können. Auffällig allerdings war, dass beide Trainer Schiedsrichterentscheidungen zu technischen Fehlern nun immer häufiger bemängelten. Zudem schienen die Ansagen von VCE Spielführerin Harmsen an ihre Mitspielerinnen zwischen den Punkten nun intensiver zu werden. Direkt nach einer solchen Ansprache machte Harmsen einen direkten Blockpunkt und setze so ein weiteres Zeichen in Richtung ihres Teams. Beim Spielstand von 19:20 wechselte VCE-Coach Bertram auf der Diagonalposition und schickte Patricia Primus auf das Feld. In der hektischen Schlussphase des Satzes traten erneut die beiden Trainer auf den Plan, die wiederholt Schiedsrichterentscheidungen kritisierten, so dass der Referee die gelbe Karte (Mannschaftsverwarnung) gegen den SC Paderborn zückte und später eine mündliche Verwarnung gegen den VCE-Trainer vor Beginn des dritten Satzes aussprach. Auf dem Feld behielten die Gästespielerinnen den kühleren Kopf und konnten den Satzgewinn für sich verbuchen.

Im dritten Satz stachen die Mittelangreiferinnen des VCE Anja Schoofs und Leonie Mülders, die sich immer besser in ihre neue Rolle einfinden konnte, hervor, da sie nun mehr in das Spiel des VCE eingebunden werden konnten. Die erneut zahlreich erschienenen gut 100 Zuschauer quittierten die hart und in langen Ballwechseln erkämpften Punkte mit intensivem Applaus und feuerten das heimische Team lautstark an. Beim Spielstand von 9:8 gelang Lisa Harmsen erneut eine Aufschlagserie, die die VCE Spielerinnen zu einem Vorsprung von 16:10 ausbauen konnten. VCE Coach Bertram wechselte Leonie Bock gegen Zuspielerin Marie Müser ein, so dass das Zuspiel nun über Alina Verheyen erfolgte und Bock als Diagonalangreiferin zum Einsatz kam. Der Paderborner Trainer versuchte in einer Auszeit nochmals auf seine Spielerinnen einzuwirken und brachte seinerseits frische Kräfte auf das Feld. Insgesamt konnten die Gäste den Satzverlust jedoch nicht mehr verhindern.

Der vierte Durchgang musste die Entscheidung für den VCE bringen, inwieweit volle drei Punkte in Geldern bleiben oder ob man sich mit dem SC die Zähler teilen muss. Sieg oder Niederlage bzw. die Punkteverteilung wären dann im Tie-Break zu ermitteln. Zu Beginn des Satzes waren die VCE-Angriffe nicht gewohnt effektiv bzw. landeten häufiger im Netz. Jedoch konnte die Blockarbeit der Gastgeberinnen immer wieder überzeugen. Eine beim Rückstand von 6:8 durch Bertram genommene Auszeit zeigte solche Wirkung, dass sich wiederum der Paderborner Coach nach fünf darauf aufeinanderfolgenden VCE-Punkten beim Spielstand von 11:8 zu einem Time out genötigt sah. Bevor Alina Verheyen erneut als Zuspielerin eingesetzt wurde, gelangen ihr zwei sehenswerte Angriffe, die einen zwischenzeitlichen Ausgleich der Paderbornerinnen verhinderten. Beide Teams zeigten sich erneut kämpferisch und fighteten intensiv um jeden Punkt. Mit einem knappen Punktevorteil von 25:22 fiel der Satzgewinn für das VCE-Team aus, so dass die Geldernerinnen weitere drei Zähler in der Tabelle eingefahren hatten und nun bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten, den TV Hoerde heranrücken konnten.

Die Freude über den erneuten Heimsieg war bei VCE-Trainer Betram derart groß, dass er übermütig seine Taktiktafel nach dem Gewinn des Matchballs in die Luft warf und diese in der Traube seiner feiernden Spielerinnen zu landen drohte. Hier zeigte erneut Spielführerin Lisa Harmsen sehr gute Blockarbeit und sorgte für die weitere Unversehrtheit ihrer Teamkolleginnen.

VCE Damen I:

Anja Schoofs, Marie Müser, Laura Dickmans (geb. Kanders), Lisa Harmsen, Anastasia Djurdjevic, Alina Verheyen, Leonie Mülders, Leonie Bock, Patricia Primus, Carolin Jonat, Fabienne Schuldt

von: Dörthe Kallweit

 

6. Spieltag: Sa. 27.10.2018, 17:30 Uhr, Langenberghalle, Stenerner Weg 12, 46397 Bocholt

VCE Damen lassen drei Punkte liegen

Am vergangenen Samstag reiste die Damen I aus Geldern nach Bocholt zur Spielgemeinschaft SV Werth / TuB Bocholt. Der VCE, der bereits zehn Punkte aus den ersten vier Spielen mitbringen konnte, tat sich sehr schwer gegen das Team aus dem Kreis Borken, das vor dieser Begegnung noch keinen Punkt für sich gewinnen konnte. Die Geldernerinnen wurden durch viele mit angereiste Fans unterstützt.

Zu Beginn des ersten Durchlaufs konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzten bis zum Stand von 10:10. Dann gelang es der Heimmannschaft, sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten, so dass der Gelderner Trainer Steffen Bertram beim Stand von 11:14 zu seiner ersten Auszeit gezwungen wurde.  Durch konsequente Angriffe und eine gute Aufschlagserie von Laura Dickmans schafften es die Geldernerinnen wieder auszugleichen und die erste Auszeit der Spielgemeinschaft Werth / Bocholt zu erzwingen. Durch verschiedene Angriffskombinationen konnten lange und für die Psyche wichtige Ballwechsel für die Damen I gewonnen werden. Der VCE setzte sich ab und gewann schließlich den ersten Satz 25:21.

In die zweite Runde starteten die Drachenstädter in gleicher Formation, aber nicht so durchschlagskräftig und konsequent wie zuletzt. Beim Rückstand von 1:6 nahm der Trainer aus Geldern seine erste Auszeit. Doch die Gäste verloren immer weiter den Anschluss durch viele Eigenfehler, so dass zum Punktestand von 3:10 schon die zweite und somit die letzte Unterbrechung gefordert wurde. Mit  guten Aufschlägen durch die für Patricia Primus eingewechselte Leonie Mülders gelang es den Geldernerinnen nochmals bis zum Stand von 17:18 aufzuholen. Damit setzten sie den Trainer aus Werth / Bocholt unter Druck, so dass auch dieser in kurzer Zeit beide Auszeiten nahm. Es gelang den Gastgeberinnen sich wieder zu fangen, sich erneut ab zu setzten und schließlich den Satz 25:20 für sich zu gewinnen.

Die Damen I startete wieder mit Schwierigkeiten in den dritten Durchlauf. Doch nach einer Auszeit von Trainer Steffen Bertram fingen sich die VCE Spielerinnen und glichen zum 9:9 aus. Die Heimmannschaft zeigt eine immer besser werdende Abwehrleistung, so dass es  der Damen I nicht mehr gelang durch Angriffsbälle zu punkten. Die Geldernerinnen konnten durch gute Blockarbeit von Anja Schoofs mit ihren Konkurrentinnen mithalten. Zum Ende des Satzes kam Leonie Mülders erneut zum Aufschlag auf das Feld. Wieder konnte die Spielgemeinschaft das Blatt drehen und die Aufholjagd des VCE beenden. Die Gastgeberinnen konnten somit auch den dritten Satz mit 25:22 für sich entscheiden.

In die letzte Runde starteten die Gäste wieder mit der gleichen Aufstellung. Keines der beiden Teams konnte sich deutlich absetzten. Werth / Bocholt wehrte starke Angriffe der Geldernerinnen ab, so dass diese ihrerseits nur mühsam Punkte für sich gewinnen konnten. Trotzdem blieben die Damen des VCE auf Augenhöhe im Spiel. Beim Gleichstand 21:21 nahm der Trainer der Heimmannschaft eine taktische Auszeit, um die Aufschlägerin des VCE zu verunsichern. Es folgten lang und hart umkämpfte Ballwechsel, die beide Teams abwechselnd für sich entscheiden konnten. Den letzten Punkt gewannen die Gastgeberinnen durch einen Annahmefehler der Damen I. Somit konnte die Spielgemeinschaft auch den letzten Satz 26:24 für sich gewinnen.

Die Mannschaft aus Geldern verlor bei dieser Begegnung die ersten drei Punkte in dieser Saison, trotzdem bleibt ihnen der vierte Tabellenplatz erhalten. Trainer Steffen Bertram resümierte nach der Partie: “Leider haben wir es nicht geschafft, an die Leistung aus dem Aachen-Spiel anzuknüpfen. Der Gegner war keineswegs unschlagbar, allerdings haben wir eine ungewohnt hohe Quote an Eigenfehlern gehabt, welche vom Gegner bestraft worden sind. Das Spiel müssen wir jetzt zügig abhaken und unseren Fokus auf das wegweisende Spiel gegen Paderborn legen.“

VCE Damen I:

Anja Schoofs, Nicole Gey, Marie Müser, Laura Dickmans (geb. Kanders), Anastasia Djurdjevic, Alina Verheyen, Leonie Mülders, Leonie Bock, Patricia Primus, Katrin Baumann, Lisa-Marie Giesen, Dörthe Kallweit

von: Dörthe Kallweit

 

5. Spieltag: Sa. 20.10.2018, 17:30 Uhr, TH Am Bollwerk, Pariser Bahn 3, 47608 Geldern

VCE präsentierte sich wiederholt heimstark

Bereits am vergangenen Samstag begrüßte das Regionalligateam des VCE den PTSV Aachen II in der Gelderner Bollwerkhalle. Lediglich sieben  Stammkräfte, die durch drei Spielerinnen aus der Damen II unterstützt wurden, standen einer zahlenmäßigen Aachener Übermacht von 12 Akteurinnen gegenüber. Zudem war Trainer Bertram zu besonderen Umstellungen gezwungen und setzte die etatmäßige Abwehrspezialistin Nicole Gey als Außenangreiferin ein. Patricia Primus rückte dafür erneut auf die Position der Diagonalangreiferin.

Im Verlauf des ersten Satzes konnte sich keines der Teams entscheidend absetzen. Den VCE-Damen gelangen in dieser Phase sehenswerte Angriffskombinationen. Begünstigt durch einige Gelderner Aufschlagfehler gingen die Gäste zur Mitte des Durchgangs mit 13:16 in Führung. Starke, häufig durch die Mitte vorgetragene Angriffsbälle und überzeugende Blockarbeit brachte das Heimteam wieder heran. Aachen blieb ebenso initiativ und erkämpfte sich den ersten Satzball der Begegnung, der erfolgreich zum 25:25-Ausgleich abgewehrt werden konnte. Zwei Aufschläge von VCE-Mittelangreiferin Dörthe Kallweit, die nur unkontrolliert auf Aachener Seite angenommen werden konnten, brachten dem VCE die noch zum Satzgewinn erforderlichen Zähler.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs gelang es den Drachenstädterinnen zunächst nicht ebenso überzeugend aufzutreten wie zuvor, so dass Bertram bereits bei einer Gästeführung von 5:10 seine zweite Auszeit nehmen musste. Der Vorsprung wuchs sogar noch auf sieben Zähler an. Die VCE-Damen zeigten sich in ihrer Abwehrarbeit kämpferisch und brachten die PTSV-Angreiferinnen immer wieder zur Verzweiflung. Zudem schlichen sich auf Aachener Seite technische Fehler ein. Die Aufholjagd war erfolgreich und der Satz war beim Spielstand von 20:20 wieder offen. Die Zuschauer wandelten durch lautstarke Anfeuerung die Sporthalle in die „Arena Am Bollwerk“. Die folgenden Punkte waren extrem umkämpft. Schließlich hatte das PTSV-Team das bessere Ende für sich und glich nach Sätzen aus. Beide Trainer haderten über den Satzverlauf hinweg mehrmals mit Schiedsrichterentscheidungen. Bertram zuletzt so heftig, dass er die gelbe Karte (beim Volleyball eine Mannschaftsverwarnung) sah.

In Satz 3 starteten die Aachenerinnen erneut deutlich besser als der VCE. Früh nahm Bertram eine Auszeit und wies Angriffsformationen an, die seine Schützlinge gut umsetzten konnten, da die stabilisierte Annahme bzw. Abwehr immer wieder für verwertbare Pässe auf Zuspielerin Alina Verheyen sorgte. Diese konnte somit alle sich ihr bietenden Angriffsoptionen variabel ins Spiel bringen. Nach einem ausgeglichenen Zwischenstand von 11:11, begegneten sich die Teams bei 20:20 wie in dem Durchgang zuvor auf Augenhöhe. Erneut störten technische Fehler auf Aachener Seite den Rhythmus der Gäste. Die VCE-Damen blieben  hochkonzentriert, überzeugten durch sehr gute Blockarbeit und konnten mit 25:22 den Satzgewinn für sich verbuchen. Das Schiedsgericht blieb seiner konsequenten Linie durchgängig treu. Einzig eine heftige Intervention der  Aachener Trainerin blieb ohne Verwarnung.

In die vierte Runde startete der VCE sichtbar mit dem Vorhaben nun den Sack zuzumachen und weitere drei Punkte in der Drachenstadt behalten zu wollen. Die ohnehin stark agierende Mittelangreiferin Anja Schoofs wusste erneut zu überzeugen. Zudem war in keiner Phase der Begegnung der zur Außenangreiferin umfunktionierten VCE-Libera Nicole Gey eine  Unsicherheit auf der ihr neu zugewiesenen Position  anzumerken, die sie immer wieder mit Punktbeiträgen für ihr Team gekonnt ausfüllte. Einen beim Spielstand von 14:11 erarbeiteten Drei-Punkte-Vorsprung konnten die Geldernerinnen im weiteren Satzverlauf zunächst verteidigen und dann zu einem Vorsprung von 24:17 ausbauen. Ein starker Mittelblock gegen einen  Angriffsball des PTSV sorgte für den Satzgewinn von 25:17.  Damit sicherten sich die Damen I des VCE weitere drei Punkte und sind zu Hause somit noch immer ungeschlagen.

Zum Verlauf der Begegnung resümierte Trainer Bertram: „Das Team hat es geschafft den Ausfall von gleich fünf Spielerinnen zu kompensieren. Es war sehr beeindruckend zu sehen, wie jede Spielerin bereit war 120% zu geben. Solche Siege machen den Trainer natürlich besonders stolz. Besonders in der Abwehr haben wir eine sehr ansprechende Leistung gezeigt.“

VCE Damen I:

Anja Schoofs, Nicole Gey, Laura Kanders, Anastasia Djurdjevic, Alina Verheyen, Patricia Primus, Lisa-Marie Giesen, Emma Leferink, Alexandra Otto, Dörthe Kallweit

von: Dörthe Kallweit

 

4. Spieltag: Sa. 13.10.2018, 19:00 Uhr, SH Hinter den Gärten, Im Bruchfeld 45, 40764 Langenfeld

Eintracht lässt Punkte in Langenfeld

Die SG Langenfeld kann sich zuhause gegen die Damen I des VCE Geldern mit 3:2 durchsetzen.

„Auch wenn der Sieg der SG absolut in Ordnung geht, fühlt es sich eher wie zwei verlorene Punkte, als wie ein gewonnener Punkt an“ fasste Eintracht-Trainer Steffen Bertram die Begegnung seiner Schützlinge bei der Sportgemeinschaft zusammen. Am vergangenen Samstag hatte das Regionalligateam des VCE in seinem ersten Auswärtsspiel der noch recht jungen Saison in der Sporthalle „Hinter den Gärten“ im Rheinland  anzutreten.

Die Ausgangspositionen der beiden Teams konnten unterschiedlicher nicht sein. Während die Geldernerinnen bereits sechs Punkte aus ihren beiden Heimspielen auf der Habenseite hatten, gingen die SG-Damen ohne einen Punktgewinn in die Partie.

Nach zwei Wochen Spielpause, die zu Intensiv- Trainingseinheiten von den Gastgeberinnen genutzt wurde, lastete auf den „Ladies in Green“ bereits ein gewisser Erwartungsdruck.

Mit seinem um zwei Spielerinnen aus der VCE-Zweiten verstärkten Team reisten 12 Akteurinnen aus dem Gelderland an. Aufgrund einer Trainingsverletzung musste Bertram auf den Einsatz von Klaudia Kapala verzichten. Der VCE-Tross wurde durch eine stattliche Zahl mitgereister Fans unterstützt.

Und die erlebten zu Beginn des ersten Satzes einen furiosen Auftakt, denn durch die von Laura Kanders  ins Spiel gebrachten Bälle konnten sich die VCE-Damen schnell bis zu einem Punktestand von 6:1 etwas Luft verschaffen. Dieser Vorsprung hielt jedoch nicht lange, da in den VCE-Reihen die Eigenfehlerquote stieg und Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt wurden.

Die SG-Damen übernahmen immer mehr das Heft des Handelns und erarbeiteten sich ihrerseits einen  Vorsprung. Beim Spielstand von 8:11 nahm Bertram bereits seine zweite Auszeit. Durch danach geschickt kombinierte Angriffe konnten die Geldernerinnen ausgleichen und wiederum in Führung gehen. Immer wieder wurde der wiedergefundene Rhythmus durch taktisch gewählte Auszeiten und Spielerinnen-Wechsel auf Seiten der Gastgeberinnen unterbrochen. Letztlich gelang es dem VCE den ersten Satz mit 25:22 für sich zu entscheiden.

In unveränderter Aufstellung begannen die Geldernerinnen Satz zwei, der durch ständige Führungswechsel geprägt wurde. Keines der beiden Teams konnte sich zunächst entscheidend absetzen. Beim Punktestand von 16:13 für die SG, versuchte Bertram durch zwei Spielerinnen-Wechsel den drohenden Satzverlust abzuwenden, doch die SG-Damen waren zum Satzende das fokussiertere Team und gewannen mit 25:18.

Satz drei begann der VCE mit neuen Besetzungen auf der Zuspieler- und Diagonalangreifer-Position, die die erfahrene Patricia Primus jetzt einnahm.

Erneut konnte Laura Kanders mit ihren Aufschlägen den Grundstein zu einem Vorsprung von vier Punkten legen, der den Geldernerinnen im Satzverlauf über lange Zeit erhalten blieb. Das Heimteam hatte längst den Kampf angenommen und konnte zum Ende des dritten Durchgangs nicht nur zum 18:18 ausgleichen, sondern sich seinerseits einen Vier-Punkte-Vorteil erarbeiten. Schließlich hatte die SG mit 25:21 das bessere Ende für sich.

Den vierten Satz begann der VCE in der Aufstellung des ersten Durchgangs und wieder gelang es den Geldernerinnen sich einen Vorsprung von bis zu sieben Punkten zu erkämpfen. Dieser konnte durch die Gastgeberinnen wie zuvor reduziert werden, da diese nun besonders lange und hart umkämpfte Ballwechsel für sich entschieden. Diese brachten zwar ebenso jeweils nur einen Punkt, wie jede andere Spielsituation auch, sie waren jedoch für die Psyche enorm wichtig und diese sollte in der Partie noch eine Rolle spielen. Gewarnt von dem Verlauf des vorherigen Satzes retteten die VCE-Damen einen Teil ihres Vorsprungs und Geburtstagskind Anja Schoofs schloss den Durchgang mit 25:21 mit einem sehenswerten Schnellangriff für den VCE ab.

Der Tie-break musste die Entscheidung bringen. Direkt der erste Ball führte zu einer Diskussion zwischen der VCE-Spielführerin und dem Schiedsrichter, da dieser eine verbotene Behinderung der Gelderner Zuspielerin nicht als solche erkannt hatte. Bertram nahm direkt eine Auszeit und versuchte den Fokus wieder auf das Wesentliche zu lenken. Augenscheinlich nagte der Verlust entscheidender Ballwechsel und die empfundene Benachteiligung derart an dem Selbstbewusstsein der VCE-Damen, dass die Geschichte des entscheidenden Satzes schnell erzählt war. Dieser ging schlussendlich mit 15:4 an die „Ladies in Green“, die danach gelöst ihre ersten Saisonpunkte feierten. Immerhin einen Zähler konnten das VCE-Team aus Langenfeld mit nach Hause bringen.

Bertram resümierte nach der Partie: „Leider haben wir es in den entscheidenden Momenten nicht geschafft ausreichend Druck auf die Annahme und Abwehr von Langenfeld auszuüben. Unterm Strich können wir mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen aber zufrieden sein und weiterhin zuversichtlich an die kommenden Aufgaben gegen Aachen, Werth und Paderborn gehen.“

VCE Damen I:

Anja Schoofs, Nicole Gey, Marie Müser, Laura Kanders, Lisa Harmsen, Anastasia Djurdjevic, Alina Verheyen, Leonie Bock, Patricia Primus, Katrin Baumann, Hanna Kolmans, Dörthe Kallweit

von: Dörthe Kallweit

 

3. Spieltag: Mi. 03.10.2018, 17:30 Uhr, TH Am Bollwerk, Pariser Bahn 3, 47608 Geldern

VCE-Heimstärke überzeugt erneut

Aus dem Kreis Coesfeld reiste der SC Union Lüdinghausen in die Gelderner Sporthalle `Am Bollwerk`, um nach einem Sieg gegen SC 99 Düsseldorf auch Zählbares aus der Drachenstadt mitzunehmen. Das die ebenso erfolgreich in die Regionalliga-Saison 2018/19 gestarteten Damen des VC Eintracht Geldern etwas dagegen hatten, lag auf der Hand. VCE-Trainer Steffen Bertram musste zwar auf Außenangreiferin Patricia Primus verletzungs-bedingt verzichten. Dafür standen Nicole Gey (Libera) und Laura Kanders (Außenangriff) wieder zur Verfügung. Zudem stellte Bertram Marie Müser auf die Zuspieler-Position, da Alina Verheyen in den Diagonalangriff wechselte.

Obwohl die VCE-Damen im ersten Durchgang direkt in Führung gingen und diese auch den gesamten Satzverlauf nicht mehr abgaben, konnten sie sich nicht entscheidend von den Gästen absetzen. Insbesondere die Außenangreiferinnen Lisa Harmsen und Laura Kanders sorgten, sobald sich die Gäste anschickten, wieder näher heranzurücken, für den erforderlichen Punkteabstand. Beim Stand von 11:10 nahm Bertram zudem eine Auszeit, um nochmals auf seine Spielerinnen einwirken zu können. Der stabilisierten VCE-Abwehr um Libera Nicole Gey gelang es den Gäste-Angreiferinnen den einen oder anderen Zahn zu ziehen. Auch Spielerinnenwechsel beim SC konnten nicht mehr für die dort erhoffte Wende sorgen. Beim Stand von 24:15 hatten die VCE-Damen ihren zweiten Satzball, den Anja Schoofs mit einem in die Mitte des gegnerischen Feldes platzierten Schnellangriff erfolgreich abschloss.

In der gleichen Formation betraten die Geldernerinnen das Spielfeld zum zweiten Durchgang, in dem nun die ohnehin stark agierende Anja Schoofs mit ihren Schnellangriffen, Blockstellungen und gut getimten Aufschlägen noch mehr zu überzeugen wusste. Immer wieder war der Gelderner Block zur Stelle und wandelte Lüdinghausener Angriffsbälle in direkte Punkte für den VCE. Trotzdem gingen die Gäste nach einem Spielstand von 13:13 erstmals in der Partie in Führung. Diese hielt jedoch nicht lange an. Bertram schickte mit Leonie Bock und Klaudia Kapala frische Kräfte auf das Feld. Zudem wechselte beim Spielstand von 23:22 Alina Verheyen auf die Zuspieler-Position zurück. Den 25:23-Endstand stellte Lisa Harmsen mit einem für sie typischen krachend im gegnerischen Feld aufschlagenden Angriff von der Diagonalposition für den VCE her.

Den dritten Satz eröffnete wieder die Anfangsformation, jedoch mussten die VCE-Damen nun einem teilweise bis auf fünf Punkte angewachsenen Rückstand hinterherlaufen, da der Schwung der vorherigen Durchgänge nicht mitgenommen werden konnte. Zudem schlich sich eine hohe Fehlerquote bei den eigenen Aufschlägen ein, die die Aufholjagd immer wieder bremste. Erneut führten über die Mitte initiierte Angriffe dahin, dass der Kontakt zum führenden SC Lüdinghausen nicht verloren ging. Bertram wechselte wieder auf der Zuspieler-Position, so dass beim Spielstand von 18:21 Mannschaftsführerin Lisa Harmsen zum Aufschlag an die Grundlinie ging. Die mehr als 100 Zuschauer hatten die Sporthalle längst zu diesem Zeitpunkt mit ihren Anfeuerungen in die "Arena Am Bollwerk" verwandelt. Harmsen eröffnete jetzt hochkonzentriert mit risikoreichen Aufschlägen das Gelderner Spiel bis zum Matchball, den die stark über die Diagonal-Position angreifende Alina Verheyen mit einem sogenannten zweiten Ball für die VCE-Damen verwandeln konnte. Zu dem zweiten 3:0 Heimsieg seiner Schützlinge innerhalb weniger Tage meinte Trainer Bertram anschließend:

„Wir haben uns im Vergleich zum Spiel gegen Gladbeck deutlich gesteigert und das war gegen ein starkes Team aus Lüdinghausen auch erforderlich. Wir haben solide in der Annahme gespielt, was ein variables Angriffsspiel ermöglicht hat. Besonders unsere Schnellangreiferinnen in der Mitte haben sich in Top-Form präsentiert und viele Punkte zum Sieg beigesteuert.“

VCE Damen I:

Anja Schoofs, Nicole Gey, Marie Müser, Laura Kanders, Lisa Harmsen, Anastasia Djurdjevic, Alina Verheyen, Leonie Mülders, Leonie Bock, Klaudia Kapala, Patricia Primus, Dörthe Kallweit

von: Dörthe Kallweit

 

2. Spieltag: Sa. 29.09.2018, 17:30 Uhr, TH Am Bollwerk, Pariser Bahn 3, 47608 Geldern

Saisonstart nach Maß für Eintracht Geldern

Volleyball-Regionalliga der Frauen: VC Eintracht Geldern – TV Gladbeck 3:0 (25:21, 25:22, 25:16)

Die Mannschaft des VC Eintracht Geldern hat ihrem neuen Trainer Steffen Bertram eine gelungene Premiere beschert. Wobei der 25-jährige Coach durchaus seinen Anteil am verdienten 3:0-Erfolg gegen den ehemaligen Zweitligisten TV Gladbeck hatte. Angeführt von Spielführerin Lisa Harmsen stand eine Mischung aus etablierten Eintracht-Kräften, vereinsintern nachgerückten Spielerinnen und Neuzugängen auf dem Feld. Und diese geriet anfangs in der heimischen Sporthalle „Am Bollwerk“ recht deutlich in Rückstand. Einige Aufschlagfehler und Lücken bei der Ballannahme und in der Feldabwehr führten dazu, dass Bertram beim Stand von 7:14 schon die zweite Auszeit im ersten Satz nehmen musste.

Er fand offenbar die richtigen Worte. Denn mit gelungenen Schnellangriffen, einer intensiven Blockarbeit und einer Verbesserung der eigenen Aufschläge starteten die Geldernerinnen eine furiose Aufholjagd, die zunächst mit dem Einstand von 19:19 endete. Zudem wurden die Feldabwehr und die Annahme zunehmend sicherer. Die Punkte zur Führung erspielte sich die Eintracht mit gutem Auge und gelungener Blockarbeit, bevor Anja Schoofs mit einem weiteren Schnellangriff zum 25:21 den Satzgewinn für das heimische Team sichern konnte.

Im zweiten Satz bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild – erneut geriet die Eintracht zunächst mit 2:7 in Rückstand. Doch diesmal gelang es den Gastgeberinnen wesentlich schneller, das Geschehen wieder an sich zu reißen. Zum Aufschlag wechselte Bertram jetzt die gerade einmal 14 Jahre alte Leonie Mülders ein, die bei ihren vier Sprungaufschlägen überhaupt keine Nervosität zeigte. Zuspielerin Alina Verheyen setzte die Angreiferinnen gekonnt in Szene, so dass beim Stand von 23:16 die 2:0-Satzführung greifbar nah war. Der TV Gladbeck setzte sich zwar noch einmal zur Wehr, doch letztlich brachte die Eintracht den zweiten Durchgang mit 25:22 nach Hause.

Zum dritten Satz schlug Leonie Schepers auf und brachte in ihrem vorerst letzten Spiel für die Eintracht die Gastgeberinnen gleich einmal mit 6:0 in Führung. Der TV Gladbeck kam zwar noch einmal auf 13:16 heran. Doch insgesamt ließen waren die Bertram-Schützlinge einfach zu stark, um noch etwas anbrennen zu lassen. Dann ging Schepers, die am Montag zu einem Auslandsjahr aufbricht, erneut zur Aufschlaglinie und krönte mit zwei Assen ihre Aufschlag-Gala, so dass die Eintracht mit einer 20:14-Führung auf die Zielgerade einbog. Nachdem der Matchball einmal mehr über einen Schnellangriff zum 25:16 verwandelt wurde, durfte die Eintracht den ersten Dreier der neuen Saison feiern.

Nach seiner Premiere an der Seitenlinie des VCE meinte Steffen Bertram: „Wir haben in der Annahme noch große Baustellen offenbart. Das müssen wir in den kommenden Spielen unbedingt abstellen. Insgesamt hat die Mannschaft eine sehr ansprechende kämpferische Leistung gezeigt und verdient gewonnen. Wer einen Neun-Punkte-Rückstand dreht, zeigt enormen Siegeswillen. Und das macht definitiv Lust auf mehr.“

Bereits am Mittwoch sind die Eintracht-Spielerinnen in der heimischen Bollwerk-Sporthalle erneut gefordert. Am Feiertag gibt ab 17.30 Uhr der SC Union Lüdinghausen dort seine Visitenkarte ab.

VCE Damen I:

Anja Schoofs, Marie Müser, Lisa Harmsen, Anastasia Djurdjevic, Laura Höing, Alina Verheyen, Leonie Mülders, Leonie Bock, Leonie Schepers, Klaudia Kapala, Patricia Primus und Dörthe Kallweit

von: Volker Himmelberg

 

1. Spieltag: Sa./So. 22./23.09.2018 VCE Geldern: spielfrei !!!

 

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